Qualität und Kennzeichnung von Spraydosen nach CLP

Aerosole sind Druckgaspackungen und in den meisten Fällen gefährliche Gemische im Sinne der CLP-Verordnung. Die Kennzeichnung von Spraydosen nach CLP und die Vorgaben der Aerosolpackungsverordnung sind deshalb fester Bestandteil jedes Produkts von Aerosols Germany. Produziert und abgefüllt wird bei Partnerbetrieben in Europa; die Wareneingangs- und Qualitätskontrolle vor dem Versand übernimmt Berger & Schröter am Standort Iserlohn.

Qualitätskontrolle in Iserlohn

Die Prüfungen während der Abfüllung, etwa Füllmenge, Druck, Ventilsitz und die Dichtheitsprüfung nach Aerosolpackungsverordnung, erfolgen beim Produktionspartner. In Iserlohn beginnt unsere Kontrolle im Wareneingang: Wir prüfen die eingehende Ware auf Übereinstimmung mit der freigegebenen Spezifikation, auf Etikett und Chargenkennzeichnung, auf die Ausstattung mit Ventil, Sprühkopf und Kappe sowie auf den Zustand der Dosen. Stichproben werden auf Sprühbild und Funktion geprüft. Jede Dose trägt eine Chargenkennzeichnung, sodass sich Lieferung, Produktionspartner und Prüfergebnisse zuordnen lassen.

Aerosolpackungsverordnung (13. ProdSV)

Die Aerosolpackungsverordnung regelt Bau, Prüfung und Kennzeichnung von Aerosolpackungen. Für die Kennzeichnung bedeutet das unter anderem: Name und Anschrift des Inverkehrbringers, das Konformitätszeichen, die Chargenkennzeichnung, die Nennfüllmenge sowie die Warnhinweise zum Druckbehälter, zum Schutz vor Erhitzung und zum Umgang mit der entleerten Dose. Diese Angaben stellen wir für jedes Etikett zusammen, auch für Private-Label-Etiketten, die Sie gestalten.

Spraydosen-Kennzeichnung nach CLP

Die CLP-Verordnung legt fest, wie ein Gemisch eingestuft und gekennzeichnet wird. Aerosole werden nach Entzündbarkeit in die Kategorien 1 bis 3 eingestuft; hinzu kommen die Gefahren des Füllguts, etwa Reizwirkung oder Gefahren für Gewässer. Auf dem Etikett erscheinen Produktidentifikator, Gefahrenpiktogramme, Signalwort, Gefahren- und Sicherheitshinweise (H- und P-Sätze), Nennmenge und die Kontaktdaten des Lieferanten. Sofern erforderlich, erfolgt die Meldung an die Giftinformationszentrale mit eindeutigem Rezepturidentifikator (UFI), der ebenfalls auf das Etikett gehört.

Sicherheitsdatenblätter

Für die Produkte des Sortiments und für Private-Label-Produkte stellen wir Sicherheitsdatenblätter auf Anfrage bereit. Sie enthalten Einstufung, Zusammensetzung im erforderlichen Umfang, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Hinweise zu Lagerung, Handhabung, Transport und Entsorgung. Für Ihre Eigenmarke wird das Sicherheitsdatenblatt auf Ihre Firmenangaben ausgestellt.

Was das für Ihren Einkauf bedeutet

Sie erhalten Produkte, deren Etikett und Sicherheitsdatenblatt zusammenpassen, mit Chargenrückverfolgung und Dokumentation für Ihr Gefahrstoffverzeichnis. Die Ware wird vor dem Versand in Iserlohn geprüft. Bei Fragen zur Einstufung eines Produkts oder zur Kennzeichnung Ihres Eigenmarken-Etiketts sprechen Sie uns an.

Häufige Fragen

Was muss auf dem Etikett einer Spraydose stehen?

Nach CLP-Verordnung: Produktidentifikator, Gefahrenpiktogramme, Signalwort, H- und P-Sätze, Nennmenge und Kontaktdaten des Lieferanten, gegebenenfalls der UFI. Nach Aerosolpackungsverordnung zusätzlich das Konformitätszeichen, die Chargenkennzeichnung und die Warnhinweise zum Druckbehälter und zur Erhitzung. Diese Angaben stellen wir für jedes Etikett zusammen, auch für Eigenmarken-Etiketten, die Sie gestalten.

Erhalte ich zu jedem Produkt ein Sicherheitsdatenblatt?

Ja, auf Anfrage für jedes Produkt des Sortiments und für jedes Private-Label-Produkt. Das Sicherheitsdatenblatt enthält Einstufung, Zusammensetzung im erforderlichen Umfang sowie Hinweise zu Erster Hilfe, Lagerung, Transport und Entsorgung. Bei Eigenmarken wird es auf Ihre Firmenangaben ausgestellt. Bei Änderungen erhalten Sie eine aktualisierte Fassung.

Wie wird die Dichtheit der Dosen geprüft?

Die Dichtheitsprüfung, die die Aerosolpackungsverordnung vorsieht, erfolgt beim Produktionspartner während der Abfüllung; dort werden auch Füllmenge, Druck und Ventilsitz überwacht. In Iserlohn prüfen wir die Ware im Wareneingang auf Zustand, Etikett, Chargenkennzeichnung und Ausstattung und kontrollieren Stichproben auf Sprühbild und Funktion. Die Ergebnisse werden der Charge zugeordnet.

Lassen sich Chargen zurückverfolgen?

Ja. Jede Dose trägt eine Chargenkennzeichnung. Darüber lassen sich Produktionspartner, Lieferung und die Ergebnisse unserer Wareneingangskontrolle zuordnen. Bei Rückfragen zu einer Lieferung genügt uns die Chargenangabe vom Etikett. Das gilt für Sortimentsprodukte ebenso wie für Lohnabfüllung und Eigenmarke. Für Ihre eigene Dokumentation können Sie die Chargennummer im Wareneingang erfassen.

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